Stabil durch die Corona-Krise

Der Logistik-Dienstleister RheinCargo konnte sich im Jahr 2021 trotz teilweise schwieriger Bedingungen gut im Markt behaupten. Die Umschlagmengen in den sechs Rheinhäfen unddas Frachtaufkommen im Schienengüterverkehr wurden im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert.

Die Hafensparte lag 2021 beim schiffsseitigen Umschlag mit einem Zuwachs von 0,2 % nahezu exakt auf Vorjahresniveau. Insgesamt wurden in den sechs RC-Häfen in Düsseldorf, Köln und Neuss 15,9 Mio. t umgeschlagen. Unter Einbeziehung der landseitigen Umschläge, die um 5,2 % zulegten, betrug das Gesamtgütervolumen 22,8 Mio. t im Vergleich zu 22,4 Mio. t im Jahr 2020.

Neben den pandemiebedingten Auswirkungen hatte die Eisenbahnsparte mit den Folgen der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu kämpfen. Verschiedene Kunden konnten über einen längeren Zeitraum nur teilweise über die Schiene bedient werden. Über das gesamte Jahr 2021 transportierte die RheinCargo-Güterbahn 19,5 Mio. t. Das sind 4,8 % mehr als im Vorjahr. Besonders die Sparten Chemie, Recycling, Agrar und Container konnten 2021 gesteigert werden. Auch der Bereich Werks- und Industriebahnen wuchs dank weiterer Aufträge. Für das laufende Jahr kann infolge des Ukraine-Krieges keine zuverlässige Prognose erstellt werden.