Elektrische Bahnen
In den letzten Jahren sorgte Bosch insbesondere dafür, die Umsetzung des größten Modernisierungsprogramms in der Geschichte der DB zu managen. (Quelle: DB Cargo)

Roland Bosch neu an der Spitze von DB Cargo

Dr. Roland Bosch (46) wird ab 1.Dezember 2017 neuer Vorstandsvorsitzender der DB Cargo AG. Das hat der Aufsichtsrat der DB Cargo AG in seiner gestrigen Sitzung beschlossen.

Ich freue mich, dass wir mit Roland Bosch einen ausgezeichneten Kollegen und erfahrenen Bahnmanager für die Leitung von DB Cargo gewinnen konnten. Mit seinem internationalen Background und als profunder Kenner der Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen Infrastruktur und Eisenbahnverkehrsunternehmen ist er die ideale Besetzung. Dieses Wissen ist eine ausgezeichnete Basis, um bei DB Cargo eine nachhaltige Verbesserung von Qualität und Verlässlichkeit zu erreichen. Zudem wird sein Hauptaugenmerk darauf liegen, das Unternehmen auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen“, so Berthold Huber, Vorstand Transport und Logistik der Deutschen Bahn.

Internationaler Background

Bosch studierte Physik in Oxford und Betriebswirtschaftslehre in Tübingen, wo er im Jahr 2000 auch promovierte. Während seines Studiums und seiner Promotion startete Bosch parallel im Jahr 1997 seine Laufbahn bei der Boston Consulting Group. 2002 wechselte er als Leiter im Strategiebereich zu DaimlerChrysler nach Stuttgart, bevor er 2005 als Finanzchef für Nordostasien nach Peking ging. Im Oktober 2010 erfolgte sein Wechsel zu der DB Netz AG als Finanzvorstand. Seit 2013 ist Bosch Vorstand Produktion bei der Bahn-Tochter und verantwortlich dafür, dass täglich 40.000 Züge auf dem Schienennetz sicher und zuverlässig in Deutschland unterwegs sind. In den letzten Jahren sorgte Bosch insbesondere dafür, die Umsetzung des größten Modernisierungsprogramms in der Geschichte der DB zu managen.

Bosch als Vorstandsvorsitzender der DB Cargo

Als Vorstandsvorsitzender der DB Cargo AG ist Roland Bosch für rund 30.000 Mitarbeiter in 16 europäischen Ländern verantwortlich. Er folgt damit auf Dr. Jürgen Wilder, der Ende Oktober das Unternehmen einvernehmlich und auf eigenen Wunsch verlassen hat.

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