Elektrische Bahnen
Der Giruno hat die erste Testfahrt im Gotthard-Basistunnel absolviert
Der Giruno hat die erste Testfahrt im Gotthard-Basistunnel absolviert. (© SBB)

Giruno absolviert erfolgreiche Fahrt durch Gotthard-Basistunnel

Am vergangenen Sonntag war es soweit: Der erste Hochgeschwindigkeitszug der Schweiz "Giruno" hat erstmals den Gotthard-Basistunnel passiert.

Giruno auf der Gotthard-Basistunnel Testfahrt
Giruno auf der Gotthard-Basistunnel Testfahrt
Giruno auf der Gotthard-Basistunnel Testfahrt

Der künftige Gotthard-Zug erlebte am Sonntag, den 2. Juli 2017, eine Premiere: Zum ersten Mal passierte der Giruno - was übrigens "Mäusebussard" im Schweizer Kanton Graubünden gesprochenen Rätoromanisch bedeutet -  den Gotthard-Basistunnel. Die Testfahrt mit rund 100 km/h verlief erfolgreich, teilte die Pressestelle der Schweizer Eisenbahngesellschaft SBB mit.

Die insgesamt 29 neuen Triebzüge besitzen je bis zu 810 Sitzplätze: Damit will die SBB die steigende Nachfrage auf der Gotthard-Achse bewältigen. Ab Ende 2019 sollen die ersten Stadler-Züge zwischen Basel/Zürich und Mailand zum Einsatz kommen.

Seit Ende April 2017 unterwegs Seit dem Start der Testfahrten Ende April 2017 war die gleiche Komposition bereits zwischen Sulgen und Romanshorn, auf der Lötschberg-Bergstrecke sowie im Lötschberg-Basistunnel unterwegs. Seit Ende Mai 2017 führt das Inbetriebsetzungs-Team von Stadler auf der sonst nicht mehr befahrenen Stecke zwischen Sihlbrugg und Sihlwald verschiedene Tests durch. Bereits im Spätsommer 2017 soll der zweite Testzug Fahrt aufnehmen.

 

Verwandte Themen
Halbjahresbilanz DB
Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Deutsche Bahn legt im ersten Halbjahr zu weiter
Hupac bestellt acht Mehrsystem-Lokomotiven bei Siemens weiter
Netzfahrplan 2018: Nutzung der Schienenwege ist gewährleistet weiter
TechLok
TechLOKs: Siemens und DB Cargo rüsten Bestandslokomotiven der Baureihe 152 um weiter
BRB Übergangsvertrag
Dieselnetz Augsburg II Übergang: Bayerische Regiobahn erhält Zuschlag weiter
Cyberkriminalität: Bahnindustrie und Wissenschaft erarbeiten IT-Sicherheitskonzepte weiter