Elektrische Bahnen

Festveranstaltung mit Fahrzeugschau zum 25. Geburtstag des ICE

Mit dem ersten planmäßigen ICE von Hamburg-Altona nach München startete am 2. Juni 1991 der Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland mit 25 Triebzügen der Baureihe (BR) 401.

Im ersten Betriebsjahr wurden 10 Mio. Fahrgäste befördert. 2015 waren es mit 240 ICE-Triebzügen 80 Mio. Reisende. Seit 1991 haben alle Triebzüge eine Strecke von 1,8 Mrd. km zurückgelegt, welches der zwölffachen Entfernung Erde – Sonne entspricht. Aus Anlass dieses Jubiläums gab es am 2. Juni 2016 im DB-Werk Berlin-Grunewald eine Festveranstaltung mit einer Fahrzeugschau aller vier Generationendes ICE. Die Baureihen stehen symbolisch für die Entwicklung des Schnellverkehrs.

Die technische Konzeption der BR 401 und 410 erfüllt bis heute die Anforderungen. Das Fehlen der BR 411/415 steht für das Scheitern der aktiven Neigetechnik. Nur die Triebzüge ICE 3 können dank der hohen installierten Leistung derzeit die Schnellfahrstrecke Frankfurt/Main – Köln befahren. Nach Beendigung der Auslieferung der Züge der BR 407 werden diese nicht weiterbeschafft.

Mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h ist ihr Einsatz ins benachbarte Ausland sinnvoll. Für eine mittlere Reiseweite von 320 km und durchschnittlichen Haltestellenabständen von 70 km ist in Deutschland eine zulässige Geschwindigkeit von 250 km/h optimal. Die Züge der BR 412 und auch die im Bau befindliche Schnellfahrstrecke Wendlingen – Ulm werdenfür diese Geschwindigkeit zugelassen. (gra)

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