Elektrische Bahnen

Neuer Auftragsrekord für 2015 in der deutschen Bahnindustrie

Mit 15 Mrd. EUR füllten sich im vergangenen Jahr die Auftragsbücher der Bahnindustrie in Deutschland auf ein neues Rekordniveau, ein Plus von rund 58 % zum Vorjahr.

In den Mitgliedsunternehmen des VDB (Verband der Bahnindustrie Deutschland) stieg mit 7,8 Mrd. Euro die Inlandsnachfrage 2015 um 66% zum Vorjahr. Bestellungen aus dem Ausland legten um 50% auf 7,2 Mrd. Euro zu. 

Der Auftragseingang für Schienenfahrzeuge mit ihren Komponenten und Subsystemen stieg um 86% auf 12 Mrd. Euro. Die Nachfrage des deutschen Marktes übertraf mit 6,1 Mrd. Euro die des Auslands mit 5,8 Mrd. Euro. 

Für Infrastrukturausrüstungen stagnierte der Auftragseingang auf Vorjahresniveau bie 3,1 Mrd. Euro. Die Auslandsnachfrage zog um kanpp (% auf 1,4 Mrd. Euro an. Die Bestellungen bewegen sich auf einem unverändert niedrigem Nieveau.

52000 Mitarbeiter erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von 12,3 Mrd. Euro, was einem Rückgang von 1,6% entsprach. Das Inladsgeschäft ging um 3% auf 6,5 Mrd. Euro zurück.

Der Umsatz mit Schienenfahrzeugen und ihren Komponenten sank um 3,2% auf 9,2 Mrd. Euro.

Seit einigen Jahren stagniert das Neufahrzeugegeschäft. Wachstumspotential sieht die Bahnindustrie im Wartungsgeschäft, dem Bereich After-Sales. 2015 erreichten die Bestellungen mit 4 Mrd. Euro einen Anteil von 27% an den Gesamtbestellungen. Der Umsatzlag bei 1,6 Mrd. Euro, einem Plus von 13%. Beispielhaft sei der Wartungsauftrag der 8 Triebzüge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) für 32 Jahre genannt. (gra)

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