Elektrische Bahnen
Neue Gesichter im Vorstand der Allianz pro Schiene: EVG-Chef Alexander Kirchner (Mitte rechts) bleibt Vorsitzender, für den VCD kommt Matthias Kurzeck (ganz rechts). Prof. Hecht von der TU Berlin (links) rückt erstmals in den Vorstand auf. (Quelle: Allianz pro Schiene)

Neuer Vorstand bei Allianz pro Schiene

Die Allianz pro Schiene hat ihren Vorstand neu gewählt. Die Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Verkehrsbündnisses bestätigte den seit sechs Jahren amtierenden Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kirchner, als Vorsitzenden der Allianz pro Schiene.

Die Position des stellvertretenden Vorsitzenden übernahm der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann. Der frühere Bundesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Michael Ziesak, schied aus dem Vorstand aus und machte Platz für VCD-Vorstandsmitglied Matthias Kurzeck. Neben Naumann gehören auch weiterhin zwei stellvertretende Vorsitzende dem Vorstand an: Susanne Kortendick, als Förderkreissprecherin für die Unternehmen der Bahnbranche, und Richard Mergner, verkehrspolitischer Sprecher des BUND.

TU Berlin ist Neumitglied

Verstärkung bekommt der frisch gewählte Allianz pro Schiene-Vorstand von dem Neumitglied TU Berlin: Prof. Markus Hecht, Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge, rückt für den Vizepräsidenten der TH Wildau, Prof. Herbert Sonntag, in den Allianz pro Schiene-Vorstand auf. Sonntag schied aus Altersgründen aus. Die Mitgliederversammlung bestätigte außerdem drei weitere langjährige Vorstände im Amt: Prof. Frank Lademann, der die Perspektive der TH Mittelhessen einbringt, den Präsidenten des Verbands der Deutschen Eisenbahningenieure (VDEI), Thomas Mainka und den Bundesvorsitzenden von BF Bahnen, Willfried Messner. Der insgesamt neun-köpfige Vorstand der Allianz pro Schiene ist nun für zwei Jahre im Amt.

Förderung des umweltfreundlichen und sicheen Schienenverkehrs

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 23 Non-Profit-Organisationen zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, der Bundesverband CarSharing bcs, der Fahrradclub ADFC, die zwei Bahngewerkschaften EVG und GDL, die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau, die TH Mittelhessen, die FH Aachen und die TU Berlin. Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2,5 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 130 Unternehmen der Bahnbranche mit insgesamt 30 Milliarden Euro Umsatz im Schienenverkehr. (kfg)

Verwandte Themen
Zweiter Dieselgipfel: Forderungen aus der Branche weiter
Politischer Konsens beim Deutschland-Takt: Bahnverbände fordern Umsetzung in der kommenden... weiter
Erkenntnisse aus dem Rastatt-Desaster: Infrastrukturbetreiber müssen internationaler... weiter
Unwetterschäden: Verkehrsministerien der Länder fordern Vorsorge- und Informationskonzept... weiter
EU-Umweltministerrat beschließt Mindestziele für Emissionsminderung: VDV fordert... weiter
Fachgutachten zum ÖPNV 2030 in Berlin und Brandenburg liegt vor weiter