Elektrische Bahnen
Eingefärbte Ergebnispunktwolken einer Bahntrasse, die mit CARD/1 erstellt wurde. (Quelle: IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH/Card-1)

Neue BIM-Software für die Erstellung von Geländemodellen und Gleisdaten

Auf der INTERGEO hat die IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH aus Norderstedt gemeinsam mit den Tochtergesellschaften Software-Lösungen vorgestellt, die in CARD/1 automatisch Geländemodelle, Profile und Gleisdaten aus Punktwolken berechnen.

Zahlreiche Besucher sahen sich die Neuerungen zum Building Information Modeling und zur AKVS Kostenermittlung an. Intensive Fachgespräche am Messestand  beinhalteten die aktuellen vermessungstechnischen Themen mit dem Schwerpunkt auf Punktwolken. Diese lassen sich mit CARD/1 in allen gängigen Formaten importieren, z.B. Faro, Leica, Riegl, Trimble, Zoller+Fröhlich. Unterstützt werden auch das LAS-Format und typische ASCII-Formate. Bereits beim Import werden die Ausdehnung und die Punktdichte der Punktwolken auf die Erfordernisse des individuellen Projektes angepasst.

Geländemodelle aus Punktwolken berechnen

Stark nachgefragt und detailliert erläutert wurde die Auswertung. Anwender berechnen in CARD/1 automatisch Geländemodelle, Profile und Gleisdaten aus Punktwolken und erhalten so Bestandsobjekte für die Planung oder für die Mengenermittlung. Engstellen für Verkehrswege werden per Kollisionsanalyse ermittelt. Darüber hinaus bietet CARD/1 die Möglichkeit individueller und anwendungsspezifischer Auswertungen, um das ganze Potenzial der Daten zu nutzen.

BIM: Warnung durch Kollisionsanalyse

Immer mehr Vermessungsbüros, -ämter oder Interessenten aus dem Umfeld UAV (unbenanntes Luftfahrzeug, engl. unmanned aerial vehicle) bieten Dienstleistungen mit Punktwolken an und suchen dafür eine geeignete Auswertesoftware. Aufgabenfelder gibt es zuhauf, von der klassischen Bestandserfassung für den Entwurf oder Deformationsmessungen bis hin zur Erstellung von Visualisierungen für Machbarkeitsstudien. Punktwolken werden in CARD/1 in allen Arbeitsansichten, also im Grundriss, in Längs- und Querschnitten entlang von Achsen, in frei definierbaren Schnitten durchs Projektmodell und in der 3D-Projektansicht visualisiert – gemeinsam mit allen anderen Vermessungs- und Planungsdaten. Das erleichtert Qualitätskontrollen ganz im Sinne der BIM-Methode, und die Präsentationen werden überzeugender. Natürlich lassen sich Punktwolken auch verwenden, um Lagepläne, Längs- und Querprofilzeichnungen aufzuwerten. Sie werden anschaulicher und lesbarer.

Vorgestellt wurden außerdem die neuen Möglichkeiten zur räumlichen Darstellung, die 3D-Projektansicht in CARD/1. Auf breites Interesse stießen die Themen CPIXML-Export, Grafisches Feldbuch, 3D-Bauwerke, Projektsimulation mit Befahrung oder Projektflug, ALKIS, DXF, DGM und die integrierten Transformationslösungen (GK/ETRS89) in CARD/1. (kfg)

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