Elektrische Bahnen
Von Pferdefuhrwerken zu Elektromobilität: In zehn Kapiteln wird die Entwicklung des hannoverschen Verkehrsunternehmens beschrieben. (Quelle: ÜSTRA)

Unternehmenschronik erschienen: 125 Jahre Nahverkehr in Hannover

Zu ihrem 125jährigen Bestehen gibt die ÜSTRA die bislang umfangreichste Chronik ihrer Firmengeschichte heraus. Auf 576 Seiten mit über 1.700 Bildern wird die bewegte Geschichte des Nahverkehrs in Hannover lebendig.

Unter dem Titel „Unterwegs in Hannover - 125 Jahre Üstra“ zeichnet die Chronik in 10 Kapiteln den langen Weg des hannoverschen Verkehrsunternehmens von den ersten Pferdefuhrwerken bis zur heutigen Elektromobilität nach und bebildert ihn mit zahlreichen historischen Abbildungen, von denen etliche zum ersten Mal veröffentlicht werden. Das Buch eignet sich trotz seines Umfangs zur ausführlichen Lektüre ebenso wie zum Durchblättern und Anschauen.

Unterwegs in Hannover - 125 Jahre Üstra

Die Autoren der Chronik sind der Buchgrafiker und Fotograf Michael Narten sowie der Fachjournalist und Ingenieur Achim Uhlenhut. Die ÜSTRA hat den beiden Hannoveranern freien Zugang zu ihrem Unternehmens- und Bildarchiv gewährt und sich auf die Rolle des Herausgebers beschränkt. „Uns war es wichtig, keine Selbstbeweihräucherung zu betreiben, sondern die Autoren ihren eigenen freien Blick auf die Geschichte der ÜSTRA werfen zu lassen“, erklärte dazu André Neiß, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA, bei der heutigen Präsentation der Chronik in Hannover. „Mich hat vor allem fasziniert, wie die ÜSTRA in ihrer Geschichte immer wieder Innovationen für neue Herausforderungen entwickelt hat - das macht Mut auch für die Zukunft“, betonte André Neiß.

Porträts von Mitarbeitern und Fahrzeugen

Die Chronik macht deutlich, dass bei aller Faszination für den technischen Fortschritt im Nahverkehr die Geschichte der ÜSTRA vor allem die Geschichte der Menschen ist, die bei ihr gearbeitet haben. Die Chronik verdeutlicht dies, weil sie nicht nur den Wandel der Fahrzeuge abbildet, sondern auch faszinierende Portraits der Generationen von Mitarbeitern zeigt, die dieses Unternehmen getragen haben“, erläuterte Wilhelm Lindenberg, Vorstandsmitglied der ÜSTRA für Betrieb und Personal.

Verwandte Themen
Seminarangebot zum European Train Control System beim Haus der Technik weiter
ÖPNV-Branche diskutiert über Zukunft der Verkehrsfinanzierung und erwartet Kontroversen weiter
Fraunhofer ISI: Wissenschaftliche Begleitung der Teststrecke für Oberleitungs-Lkw im... weiter
Neue Landesanstalt Schienenfahrzeuge BaWü belebt den Wettbewerb weiter
Früher als erwartet: Rheintalstrecke wieder ab 2. Oktober offen weiter
RAIL.ONE starts cooperation in Swedish railway market weiter