Elektrische Bahnen
Die Dampflok Adler ist im Original verschollen. Nach 20 Dienstjahren wurde sie verkauft - danach verliert sich ihre Spur. (Quelle: DB Museum)

181. Jahrestag der Jungfernfahrt der Adler Dampflokomotive

Am 7. Dezember 1835 startete die erste Dampflokomotive "Adler" offiziell ihren Betrieb auf der Strecke von Nürnberg nach Fürth. Heute entsteht entlang der alten „Adler“-Strecke einer der wichtigsten Zugschnellstrecken Deutschlands. Ab Dezember 2017 sollen ICE-Sprinter München und Berlin verbinden. Bis zu 300 Stundenkilometer schnell, mit einer Fahrzeit von unter vier Stunden.

Heute vor 181 Jahren fand die erste offizielle Eisenbahnfahrt des Adlers findet. Die historische Bedeutung war allen bewusst, als der Ludwigszug den Nürnberger Bahnhof verlässt. Zweihundert Ehrengäste traten neun Minuten später, sechs Kilometer entfernt, in Fürth auf den Bahnsteig.

Damals warnten Ärzte vor dem „rauchenden Ungeheuer“ mit 41 PS. Passagiere würden eine Gehirnerkrankung riskieren, falls sie nicht zuvor an einer Lungenentzündung durch den Fahrtwind starben.

Gebaut wurde der „Adler“, wie die Lok der Bauart Patentee mit der Achsfolge 1A1 genannt wurde, im Auftrag der königlich privilegierten Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft von der britischen Firma Robert Stephenson & Co. in Newcastle upon Tyne. Nach fast zweimonatiger Reise kam die Lokomotive Ende Oktober in Franken an – zerlegt in 100 Einzelteile, verpackt in 19 Kisten von 177 Zentnern Gewicht. Ihre durchschnittliche Reisegeschwindigkeit betrug 36 km/h; die Höchstgeschwindigkeit betrug 65 km/h. (Quelle: Welt/DB Museum/kfg)

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