eb Ausgabe 6 | 2021

Standpunkt

Devina Pasta
Mobilität als Herausforderung und Chance im 21. Jahrhundert

30 Jahre ICE

Fokus

S. Graßmann
30 Jahre ICE

Vor 30 Jahren, am 29. Mai 1991, begann mit einer Sternfahrt von sechs ICE 1 nach Kassel-Wilhelmshöhe der Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland

Simulation niederfrequenter Schwingungen zwischen Bahnenergieversorgungsanlagen und Triebfahrzeugen

Wissenschaft

S. Halank, A. Stephan
Simulation niederfrequenter Schwingungen zwischen Bahnenergieversorgungsanlagen und Triebfahrzeugen

Während der Interaktion von geregelten Synchron-Synchron-Umformern und modernen elektrischen Fahrzeugen in Drehstromantriebstechnik können Leistungsschwingungen im niederfrequenten Bereich auftreten, wenn beide Teilsysteme ähnliche Eigenfrequenzen besitzen und unzureichend gedämpft sind. Für die Untersuchung dieser Leistungsschwingungen werden geregelte Modelle eines Umformers und eines Triebfahrzeugs im subtransienten Zeitbereich zusammengeführt, die in einer elektrischen Netzwerksimulation eingebettet und frei skalierbar sind.

Direktantriebe für die elektrische Traktion – Ein Überblick über Vor- und Nachteile

Science

A. Binder, B. Deusinger
Direktantriebe für die elektrische Traktion – Ein Überblick über Vor- und Nachteile

Permanentmagneterregte Synchronmaschinen eignen sich gut als Direktantriebe, bei denen kein Getriebe benötigt wird. Eine Gesamtwirkungsgradverbesserung ist ebenso möglich wie eine Geräusch- und eine Gesamtmassenreduzierung. Einige Unternehmen ziehen es vor, im ersten Schritt nur die Käfigläufer-Asynchronmaschine durch eine Permanentmagnet-Synchronmaschine mit hoher Drehzahl zu ersetzen, wobei weiterhin ein Getriebe verwendet wird. Chancen, Vor- und Nachteile des Direktantriebs als mögliches Antriebssystem für zukünftige Zuggenerationen werden in diesem Beitrag kurz beleuchtet.

Reduzierung elektrischer Abständ

Fachwissen

M. Altmann, W. Braun, A. Schmieder, T. Koch
Reduzierung elektrischer Abstände von Oberleitungen zu Bauwerken

Bei Oberleitungsanlagen sind elektrische Abstände zu geerdeten Teilen wie Brücken, Überführungen und Tunnel, sowie zu Fahrzeugen gemäß EN  50119 einzuhalten. Überschläge durch Überspannungen zum Bauwerk sind zu vermeiden. Eine speziell für 15- und 25-kV-Oberleitungsanlagen entwickelte Überspannungsableitereinrichtung ermöglicht es, Überspannungen am Bauwerk auf niedrigere Werte zu begrenzen, so dass kleinere Abstände erlaubt werden können. Ein Anwendungsbeispiel wurde in die neue EN  50119 aufgenommen.

Digitalisierung von 16,7-Hz- Bestandsunterwerken

Stephan Glöckner, Thomas Pakull
Digitalisierung von 16,7-Hz-Bestandsunterwerken

Die DB Energie GmbH testet derzeit in ausgewählten Unterwerken verschiedene digitale Sensorsysteme. Die Daten dieser Sensoren ermöglichen eine kontinuierliche Beobachtung des Zustandes der überwachten Betriebsmittel. Dies ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Abweichungen des erwünschten Verhaltens. Infolge dessen können Instandsetzungsmaßnahmen vor Störungseintritt eingeleitet werden.

Autoren in dieser Ausgabe

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