Aufsätze für Türgriffe aus dem 3D-Drucker

Anbauteil für Türgriffe aus dem 3D-Drucker (Grafik: Siemens Mobility).

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Aufsätze für Türgriffe aus dem 3D-Drucker

Die Russischen Eisenbahnen (РЖД) testen derzeit 36 Anbauteile für Toiletten- und Führerstandtüren in Siemens-Triebzügen. Die Aufsätze ermöglichen es, Türen mit dem Ellenbogen oder dem Unterarm zu öffnen. Damit soll die Verbreitung von Keimen und Viren verringert werden. Siemens Mobility hat die Prototypen in mehrere Desiro-Züge eingebaut, die die РЖД in Moskau betreibt. Die Teile werden mithilfe von Additive Manufacturing hergestellt und können on-demand geliefert werden. Ein Einsatz für weitere Zugflotten, wie den Hochgeschwindigkeitszügen Velaro-RUS, ist in Planung.

Die Drucker werden in Moskau und St. Petersburg eingesetzt und stellen einen Eckpfeiler des von Siemens Mobility aufgebauten Netzwerks Easy Sparovation Part dar. Ziel des Netzwerks ist es, den Schienenverkehr mithilfe von 3D-Druck und einem digitalen Inventar an Originalzugbauteilen zu optimieren und den Austausch sowie die Herstellung von Ersatzteilen für Fahrzeuge zu vereinfachen. Das spart Zeit, Produktionskosten und den Bedarf an Ersatzteilen. Das Kompetenzzentrum des AM-Netzwerks hat seinen Sitz in Erlangen. Neben Moskau und St. Petersburg gibt es Außenstellen in Dortmund und Wegberg-Wildenrath.

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