Südwestdeutsches EVU modernisiert Lokomotivpark

Hybridlokomotive der BR 1002 Prima H3 für den Rangier- und leichten Streckendienst (Foto: Alstom).

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Südwestdeutsches EVU modernisiert Lokomotivpark

Für die Weiterentwicklung des Einzelwagenverkehrs modernisiert die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) ihren Fuhrpark der Güterzuglokomotiven. Ein mit Alstom abgeschlossener Rahmenvertrag sieht vor, acht Jahre lang Lokomotiven aus dessen Mietpool für die SWEG bereitzustellen und Instand zu halten. Die SWEG kann die Anzahl der Maschinen im Laufe des Jahres 2021 schrittweise auf zunächst vier und später auf sechs Lokomotiven erhöhen.

Zunächst werden eine vierachsige Lokomotive der Baureihe (BR) 203.1 in Gammertingen sowie eine dreiachsige Hybridlokomotive der BR 1002 Prima H3 in Offenburg im Güterverkehr der SWEG eingesetzt. Am Alstom-Standort Waibstadt werden die Lokomotiven gewartet. Der Full-Service-Mietvertrag enthält eine 24-h-Rufbereitschaft und einen mobilen Service.

Die Lokomotiven der BR 203.1 sind eine bei Alstom in Stendal modernisierte Variante der Reichsbahn V 100. Die Bo‘Bo‘-Lokomotiven sind mit 1 240-kW-Dieselmotoren ausgerüstet und für 100 km/h zugelassen. Die 67 t schwere Hybridrangierlokmotive mit der Radsatzfolge A’AA‘ ist mit einem Dieselmotor, einem 350-kW-Generator und einem Traktions-Akkumulator ausgestattet. Eine hydraulische Radsatzkopplung mit passiver Radialeinstellung ermöglicht bei guter Kurvenläufigkeit eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Pro Radsatz ist ein asynchroner Fahrmotor eingebaut.

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